„Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie“ - wie einst bei Beethoven, so dient auch heute Musik als Brücke zum Innersten der Menschen. Im Rahmen der Liturgie aber auch im Konzert erschließen sich biblische Texte in der Musica Sacra am allereindringlichsten. So hat sich Kirchenmusik über die Jahrhunderte zu einem wichtigen Instrument entwickelt,  das Wort Gottes in seiner ganzen Tiefe zu verkündigen.

Im Dom zu St. Pölten gehört die musikalische Gestaltung durch den Domchor mittlerweile zum festen Bestandteil der Gottesdienste. Der mehr als 50 aktive Mitglieder zählende Chor unter der Leitung von Domkapellmeister Otto Kargl hat sich primär auf Werke der Romantik (z.B.: Lobgesang/Mendelssohn-Bartholdy, Te Deum und Messen/Bruckner), des Barocks (z.B.: Gloria/Vivaldi, Alexander´s Feast/Händel, … ) und der Wiener Klassik (z. B.: Krönungsmesse/Mozart, Paukenmesse/Haydn...) spezialisiert. Ergänzt wird das Repertoire aber immer wieder gerne durch zeitgenössische Kirchenmusik (z.B.: Kropfreiter, Schlee, Danksagmüller, Thürauer, Purgina, ...).

Viele MessbesucherInnen auch außerhalb St. Pöltens schätzen die Qualität der Darbietungen und folgen dem Ruf der musikalischen Verkündigung in der Domkirche.

Musiziert der Domchor üblicherweise auf der Orgelempore, so lässt er sich zweimal im Jahr vom Altarraum aus hören und sehen – im Juni im Rahmen der „St. Pöltener Festwochen“ oder des „Barockfestivals“ und im November, wenn der heiligen Cäcilia gedacht wird.

 

Hörbeispiele