Die Domkantorei St. Pölten wurde 1992 von Domkapellmeister Otto Kargl gegründet.

Es ist ein erlesenes Spezialensemble mit rund 20 Mitgliedern und beschäftigt sich vorwiegend mit Musik bis 1800 sowie mit zeitgenössischer Chorliteratur. 

Neben dem liturgischen Dienst an der Kathedralkirche zu St. Pölten ist das Ensemble regelmäßig Gast beim Carinthischen Sommer, im Brucknerhaus Linz, beim Festival Musica Sacra, bei der Trigonale Kärnten und im Festspielhaus St. Pölten.

Zum Repertoire zählen die A-Cappella-Literatur des 16. Jahrhunderts, sowie die Kirchenmusik des italienischen und deutschen Frühbarock. Mit dem Ensemble Private Musicke musiziert die Domkantorei Werke wie beispielsweise die Musicalischen Exequien von Heinrich Schütz, Membra Jesu nostri von Dieterich Buxtehude, mit dem Piccolo Concerto Wien Messen und Requiem von Johann Kaspar Kerll und Johann Heinrich Schmelzer.

Gemeinsam mit der cappella nova graz, dem Ensemble Les Cornets Noirs, Solamente Naturali Bratislava und dem L'Orfeo Barockorchester werden seit Ende der 1990er Jahre die großen Chor-Orchesterwerke erarbeitet, darunter die Vespro della Beata Vergine von Claudio Monteverdi, Johann Sebastian Bachs Johannespassion, Matthäuspassion und die Messe in h-moll sowie Georg Friedrich Händels Messiah, Solomon und Joshua. Das klassische Repertoire ist vertreten durch das Requiem und die Messe in c-moll von Wolfgang Amadé Mozart und die Schöpfung von Joseph Haydn.

Weitere Höhepunkte sind Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten wie Christoph Czech, Michael Radulescu und Christian Muthspiel sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen in Zusammenarbeit mit dem ORF. Zuletzt erschienen in der ORF-Edition die doppelchörigen Motetten von Johann Sebastian Bach, die Messe e-moll von Anton Bruckner und das Oratorium Joshua von Georg Friedrich Händel.

 

Hörbeispiele