Orgel plus Kreisler Trio

Orgelpfeifen
Foto: Daniela Matejschek/photo-graphic-art

Fr 10. November 2017 / 20.00 Uhr / Dom

Seit 10 Jahren begeistert die Konzertreihe „Orgel plus“ mit klangvollen Kooperationen unter dem Motto „Erleben mit allen Sinnen – meditieren . bewegen . tanzen . malen . singen . hören“. Diesmal musiziert Domorganist Ludwig Lusser an der Metzler-Orgel gemeinsam mit dem Kreisler-Trio, einem der herausragenden österreichischen Kammermusik-Ensembles.

Mit seiner charakteristischen Musizierkultur in exzellenter Qualität ist das seit 2007 bestehende Kreisler Trio im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, bei der Styriarte Graz und bei namhaften Festivals in ganz Europa zu hören. 2017 stehen Budapest, Paris, Warschau, Salzburg, Graz, Linz sowie – im Rahmen der Konzertreihe Orgel Plus – St. Pölten im Konzertkalender des Streich-Ensembles.

„Gemeinsames Atmen in Tönen: ... Gewiss ist jeder der drei ein großartiger Solist – doch das stets anmutige, im gemeinsamen Atem komprimierte Zusammenspiel, das gegenseitige, sich wie selbstverständlich anzuhörende Zuspiel motivischer Bälle: dies alles hatte etwas Faszinierendes an sich“ Kleine Zeitung, Graz 2016

  • Präludium & Fuge a-moll von J.S. Bach (1685-1750), BWV 543
  • Quatour Op. 52 – M. Duprè (1886-1971)
  • Choralvorspiel „Nun danket alle Gott“ – J.S. Bach (1685-1750), BWV 657
  • „Rorate coeli“ für Viola und Orgel – Petr Eben (1929-1907)
  • Erster Satz aus einem Solosuite für Violoncello – Max Reger (1873-1916)
  • „Jubilus“ für Violine, Cello und Orgel – T.D. Schlee (1957)
  • Triosonate G-Dur – J.S. Bach (1685-1750), BWV 1039


Abendkassa: € 20,-/€ 10,-
Vorverkauf Buchhandlung Schubert: € 18,-/€ 8,-

Bojidara Kouzmanova-Vladar, Violine
Axel Kircher, Viola
Luis Zorita, Violoncello
Ludwig Lusser, Orgel
Alfred Solder, Moderation

KREISLER TRIO
Das Kreisler Trio Wien besteht seit 2007 und hat sich Dank seiner charakteristischen Musizierkultur und exzellenten Qualität zu einem der hervorragenden österreichischen Kammermusik-Ensembles entwickelt. Neben Auftritten im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins, im Wiener Konzerthaus, bei der Styriarte Graz, namhaften Festivals in ganz Europa und mehreren Rundfunkmitschnitten wurden 2011 die Streichtrios op. 11 von I. J. Pleyel auf CD aufgenommen. Aktuelle Projekte betreffen u. a. zyklische Aufführungen aller Streichtrios von L. v. Beethoven und der Klavierquartette von J. Brahms, sowie das Septett op. 20 von L. v. Beethoven und die Oktette von F. Schubert und J. Francaix gemeinsam mit Bläsern der Wiener Philharmoniker.
Für die kommende Saison ist eine CD-Produktion mit Mozarts Divertimento KV 563 und Auftragskompositionen von Julia Purgina und Daniel Moser in Vorbereitung. Auftritte bei der Jeunesse Österreich sowie u. a. in Wien, Budapest, Paris, Warschau, Salzburg, Graz, Linz, St. Pölten stehen für 2017 im Konzertkalender des Kreisler-Trios.

LUDWIG LUSSER
geb. 1969 in Innervillgraten/Osttirol, studierte zunächst am Konservatorium der Stadt Innsbruck Klavier (Theo Peer) und Orgel (Reinhard Jaud). Von 1989–1999 absolvierte er die Studien Katholische Kirchenmusik, Orgel-Konzertfach  und IGP-Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, 1993 und 1995 Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst, Meisterkurse bei L. F. Tagliavini, William Porter, J. Cl. Zehnder, Jean Boyer, Guy Bovet, Piet Kee.
Von 1995 bis 2006 Mitwirkung als Organist bei vielen Konzerten (Janacek, Glagolithische Messe, Saint-Saens Orgelsymphonie, Martin, Glogotha, u. a.) mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus (Michel Plasson, Gerd Albrecht, George Prêtre u.a. Wiener Symphoniker, Orchestre National du Capitol Toulouse, u. a.).
Seit 1996 unterrichtet er am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien. Von 1999 bis 2006 unterrichtete er an den Universitäten für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien.
Er ist seit 2006 Domorganist in St. Pölten und unterrichtet am dortigen Diözesankonservatorium für Kirchenmusik. Seit 1989 widmet er sich verschiedenen Konzertverpflichtungen als Organist und Improvisator. Schwerpunkte seiner interpretatorischen Arbeit ergeben sich für das Werk Johann Sebastian Bachs und Max Regers einerseits sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts andererseits. Besonderes Anliegen ist ihm dabei die Orgelmusik seit 1945 in Österreich. Mehrere Komponisten vertrauten schon bisher Ludwig Lusser österreichische Erstaufführungen und Uraufführungen an. 2013 erarbeitete er beispielsweise das jüngste Orgelwerk, „Polyphonie“, von Erich Urbanner für  die Uraufführung im Rahmen des Festivals „Klangspuren 2013 Schwaz“ im Innsbrucker Dom. Ein weiterer Schwerpunkt  seines Repertoires ist die Orgelkammermusik (Partnerschaften mit bedeutenden Musikern, Robert Wolf/Soloflötist der Wiener Symphoniker und Concentus Musicus, Gabor Tarkövi/Solotrompeter der Berliner Philharmoniker, Walter Voglmayr/Soloposaunist der Wiener Symphoniker, Wiener Posaunenquartett u. a). Drittes wichtiges Feld seiner musikalischen Arbeit ist die intensive Beschäftigung mit allen Fragen zur Orgelimprovisation. Neben seinen Auftritten als Soloimprovisator an der Orgel in Konzert und Liturgie, entwickelten sich seit 2006 Improvisationspartnerschaften mit den Saxophonisten Bernd Oliver Fröhlich und Wolfgang Puschnig. 2009 erschien bei Gramola/Wien seine Gesamteinspielung von Johann Sebastian Bachs Clavierübung III. Theil.

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