Passionskonzert - J.S. Bach

Foto von der Domkantorei
Foto: Daniela Matejschek

So 22. März 2020 / 18.00 Uhr / Domkirche zu St. Pölten

  • Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir    BWV 131
  • Actus tragicus    BWV 106
  • Orgelwerke: Präludium & Fuge e-moll   BWV 548  

Katharina Riegler & Martina Daxböck, Sopran
Friedolin Obersteiner, Alt
Bernd Oliver Fröhlich, Tenor
Lukas Kargl, Bass

Domkantorei & Ensemble auf Originalinstrumenten
Ludwig Lusser, Orgel
Otto Kargl, Leitung

„Ein Geniewerk“ … „ein Stück Weltliteratur“, so bezeichnete der Bach-Forscher Alfred Dürr den Actus tragicus, auch bekannt als Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit. Anlass für die Entstehung 1707 in Mühlhausen war eine Trauerfeier für den verstorbenen Bürgermeister der Stadt. Mit zwei Blockflöten und zwei Viole da Gamba besetzt, steht diese stille Trauermusik noch ganz in der Tradition des 17. Jahrhunderts.

Auch die Kantate Aus der Tiefe stammt aus der Mühlhausener Zeit 1707, wo Bach als Organist in der Kirche „Divi Blasii“ wirkte.

Beide Kantaten gehören zu den ältesten Vokalwerken des großen Meisters. Es sollten noch über 200 Kantaten, die großen Passionen, das Weihnachtsoratorium und die h-moll-Messe folgen.

Hörer der BBC wählten das Adagio for strings von Samuel Barber zum „traurigsten klassischen Stück“. Die Uraufführung des Werkes fand 1938 unter Arturo Toscanini statt. Später erstellt Barber eine Fassung für achtstimmigen Chor als Vertonung des Agnus Dei. Das Stück wurde in der Folge bei den Beerdigungen unter anderen von Franklin D. Roosvelt und Albert Einstein, aber auch am 1. Jahrestag von 9/11 aufgeführt.

Karten
Vorverkauf Buchhandlung Schubert 30 / 15 Euro
Abendkassa 34 / 17 Euro

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