J.S. Bach h-moll Messe

Sängerinnen der Domkantorei St. Pölten und cappella nova Graz
Foto: Franz Gleiß

So 11. September 2016 / 18.00 / Dom St. Pölten

Johann Sebastian Bachs h-moll Messe am Beginn des Festivals vermittelt eine ganz besondere Botschaft: Ein friedliches Zusammenleben ohne die Überwindung unserer eigenen inneren Abgrenzungen ist nicht möglich – und das gilt für jeden Menschen, ungeachtet seiner Herkunft, seiner Kultur, seiner Religion. Denn Spiritualität ist grenzenlos, und in ihr sind alle Menschen miteinander verbunden.

Bach hatte eben diesen Aspekt vor Augen, als er sich für eine lateinische – also katholische – Messe entschieden hatte: Mitten in einem lutherisch geprägten Umfeld lebend, wollte er mit dieser Komposition die Spaltung der beiden christlichen Hauptkirchen überwinden.

Seine Überzeugung, der Glaube stehe über den Religionen und die Kirchenspaltung sei damit ohne Bedeutung, hat gerade in unserer Zeit, in der wir oft Ängste entwickeln, weil wir immer mehr mit Menschen auch nicht-christlicher Religionen in Verbindung kommen, einen ganz besonders starken Stellenwert: die Betonung der Gemeinsamkeit aller Menschen aller Glaubensrichtungen.

 

J.S. BACH
h-moll Messe, BWV 232

Miriam Feuersinger, Sopran
Martina Daxböck, Sopran
Ida Aldrian, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Lukas Kargl, Bass

cappella nova Graz
Domkantorei St. Pölten
L’Orfeo Barockorchester

Otto Kargl, Leitung


17.00 Uhr, Sommerrefektorium
Werkeinführung mit Gustav Danzinger in Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus St. Hippolyt

Radioübertragung auf Ö1
So 25. Dezember, 11.00 Uhr


Kartenverkauf
Kartenpreis 33,-/24,-/Seitenschiff 17,-/Stehplatz 9,-

Buchhandlung Schubert
3100 St. Pölten, Wiener Straße 6
Tel. 02742/353 189-0

Kartenkauf online


Abenkassa 1 Stunde vor Konzertbeginn


Zurück

Demnächst zu hören