ORGELZYKLUS ROMAN SUMMEREDER

Foto der Orgelempore

Pfingstsonntag, 23. Mai 2021 / 18.00 Uhr / Domkirche

Heuer startet mit dem ORGELZYKLUS ROMAN SUMMEREDER ein neues Format der Orgelkonzerte der St. Pöltner Dommusik.

Roman Summereder ist eine Künstlerpersönlichkeit. Seine intensivste Beschäftigung mit der Orgelkunst in ihrer Gesamtheit erlaubt eine herausragende Tiefe in der Anschauung der einzelnen Orgelwerke von Komponisten aus 7 Jahrhunderten überlieferter Orgelmusik. Er ist der herausragende Organist in der derzeitigen österreichischen Orgelwelt.

Sein Repertoire reicht von den ältesten überlieferten Handschriften des 14. Jahrhunderts bis in unsere Zeit. Einen besonderen Schwerpunkt gibt es dabei für die gesamte zeitgenössische Orgelmusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Schwerlich wird es derzeit einen Organisten geben, welcher sich eine so fundierte Kenntnis sämtlicher Orgelkomponisten der vergangenen 120 Jahre erworben hat. Seine Belesenheit in allen Künsten ermöglicht ihm auch in einzigartiger Weise Querverbindungen zu vielen Orgelwerken aus den vielen Orgelrepertoire-Jahrhunderten zu ziehen, was sich für das interessierte Publikum auch in den jährlichen Programmen widerspiegeln wird.

Die St. Pöltner Dommusik schätzt sich glücklich, dass Roman Summereder, emeritierter Professor der Musikuniversität Wien, sich bereit erklärt hat, für die kommenden Jahre einmal im Jahr nach St. Pölten zu kommen, um jeweils in einem Konzertabend eine besondere Auswahl seines großen Repertoires einem breiteren Publikum zu Gehör zu bringen.

Im heurigen Konzert hat Professor Summereder zwei ganz neue Werke der österreichischen Komponisten Karlheinz Essl und Wolfgang Sauseng dem Wiener Klassiker der österreichischen Moderne Ernst Krenek gegenübergestellt. Hauptwerk des Abends wird der besondere Orgelzyklus des großen französischen Komponisten Olivier Messiaen sein, die Messe de la Pentecote von 1950. Ergänzt wird dieses ergreifende Pfingstprogramm durch die wertvolle Orgelphantasie über das protestantische Pfingstlied von Johann Sebastian Bach aus der „Leipziger Handschrift“ und die ältere Choralphantasie über das gleiche Lied des bedeutenden norddeutschen Orgelmeisters Franz Tunder.

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